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Im Jahre 1951 wurde der Grundstein für das Lehrkombinat für Landmaschinen- und Traktorenschlosser (KfL) in Malchin gelegt. 19 Monate später schloss die Bauunion Neubrandenburg ihre Arbeiten an dem Komplex, bestehend aus Werkstatt, Wirtschafts-, Verwaltungs- und drei Internatsgebäuden, ab.

Am 1. September 1952 wurde die Lehrbildungseinrichtung eröffnet, 240 Lehrlinge aufgenommen.

 

Von 1953 bis 1954 wurden die Werkstatträume durch den Bau einer Traktoren- und Landmaschinenhalle erweitert. Außerdem wurden Büroräume und eine Wasch- und eine Farbspritzhalle gebaut, wodurch die Arbeitsbedingungen wesentlich verbessert wurden.

Durch den Bau eines Heizhauses 1953 konnte die gesamte Einrichtung ab 1954 komplett mit Wärme versorgt werden. Die Ableitung der Abgase erfolgte durch den 52 Meter hohen Schornstein, der auch heute noch über die Dächer Malchins ragt.

 

In den Jahren 1954 bis 1955 wurde der Hofplatz betoniert und die Zufahrten mit Kopfsteinpflaster versehen. Außerdem wurde eine Hebebühne vor der Traktorenhalle eingebaut, die die Ausbildungsbedingungen nochmals erheblich verbesserte.

 

1967 wurde das KfL Kreisbetrieb für Landtechnik. Die Struktur des Betriebes war die Folgende:

 

> Abteilung landtechnischer Dienst mit den Bereichen Kundendienst und Überwachung

> Abteilung Produktion mit dem Sektor Neuproduktion

> Betriebsfachschule als selbstständige Einheit mit der Abteilung praktischer  und theoretischer  Berufsbildung und Erwachsenenbildung

> Abteilung Rechnungsführung und Statistik

>  Abteilung Ökonomie